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Kirche Sankt Benedikt |
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Fast mitten im Dorf steht die Kirche Sankt Benedikt. 1999 konnte 800 Jahre Kirche Hohenwarsleben gefeiert werden. Eine alte Urkunde bezeugt dieses. Die Kirche ist Benedikt von Nursia geweiht (480 bis 547), dem Begründer des Benediktinerordens. Er ist im Hohenwarsleber Wappen abgebildet mit Stab und Bibel. Sankt Benedikt hat im Laufe der Jahre eine sehr bewegte Geschichte. Von der ursprünglichen 1199 gebauten romanischen Anlage blieb bis heute nur der Westturm erhalten. |
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| Die Kirche wurde im Dreißigjährigen Krieg stark im Mitleidenschaft gezogen und von 1666 bis 1774 wieder aufgebaut. | |||
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1806 geriet sie ins Schussfeld der Befreiungskämpfe gegen Napoleons Truppen und musste deshalb 1814 wieder instand gesetzt werden. Nach einer Generalsanierung im Inneren am Ende des 19. Jahrhunderts sind heute nur noch ein Kreuzigungsrelief aus dem 15. Jahrhundert, einige Renaissance-Grabsteine sowie der Kanzelaltar historisch. Die Kirche befand sich in den letzten 20 Jahren in einem sehr schlimmen Zustand. Das Dach war teilweise eingestürzt. Es regnete auf die Emporen. Ein Verfall schien unaufhaltsam. |
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Durch das Engagement der Kirchengemeinde und des Fördervereins, der sich 1997 gründete, gelang es, den Verfall aufzuhalten. Vielfältigen Aktivitäten ist es zu verdanken, daß das Kirchendach wieder aufgebaut werden konnte. Spenden und Fördergelder waren zu beschaffen, etliche Arbeitseinsätze wurden geleistet. Und nicht nur das. Das Kirchengebäude muss nicht nur baulich erhalten, sondern auch mit Leben gefüllt werden. |
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Die Kirche soll wieder ein Zentrum des Dorfes sein. Verschiedene dörfliche Veranstaltungen sind hier möglich. Bereits jetzt wird immer wieder zu kulturellen und kirchlichen Höhepunkten eingeladen. |
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Im September 1999 wurde das Nutzungskonzept für die Kirche erweitert. Es wurde beschlossen, die Kirche als Autobahnkirche vielen Menschen zugänglich zu machen. Die Notsicherung soll bis 2001 abgeschlossen sein, wenn Mauerwerk und Fenster instandgesetzt sind. Für den Innenausbau sind allerdings weitere umfangreiche Schritte nötig, um die Kirche zu erhalten und sie vielfältig nutzen zu können. |
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Weitere Informationen zur Geschichte der Kirche, zum Baugeschehen, dem Förderverein und Spendenmöglichkeiten erhalten Sie unter www.sankt-benedikt.de
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